Donnerstag, 28. Mai 2015

Zyklus Nummer 10 - Treffer!!!

Ja ich weiß, ich hab mich länger nicht gemeldet... ich wollte vom Kinderwunsch ein bisschen Abstand gewinnen. 9 Wochen nach der Ausschabung habe ich wieder positiv getestet, allerdings ist es wieder nicht gut ausgegangen. Ich hab nicht den Nerv, viel zu schreiben, aber eine Kurzform kriege ich noch hin.

09.04.2015
Letzte Mens
25.04.2015
Eisprung

Irgendwann um die Einnistung rum hatte ich Abends einige Stunden tierische Schmerzen in der rechten Leiste und dachte schon an Blinddarm oder ähnliches. Was das war, dazu komme ich noch...
 
09.05.2015
SCHWANGER 3+ (an 3+5), das fand ich schon ziemlich merkwürdig, da die Empfängnis nie im Leben schon über 3 Wochen her sein konnte, da ich laut meiner Rechnung erst ES+13 war (getestet hatte ich nur vor NMT, weil ich irgendwie so ein Gefühl hatte). Trotzdem haben wir uns erstmal gefreut.

11.05.2015
Da ich meine Gyn telefonisch mal wieder nicht erreichen konnte, bin ich nach der Arbeit direkt hin und die haben mir Blut abgenommen und Urin getestet. Der Urintest war ohne Pause direkt positiv.
Wegen des Ultraschalls sagte ich, dass ich erst bis zur 7. Woche warten wolle, da meine Angst zu groß war, dass man wieder nichts sieht. Doch meine Gyn meinte, man müsse ja eine Eileiterschwangerschaft ausschließen, daher wäre es sinnvoll, früh genug zu schallen. Nun gut, ich war zwar nicht begeistert, dass sie mir schon Panik machte, bevor man die Blutwerte kannt, aber was sollte ich machen.

12.05.2015
Anruf meiner Gyn, HCG liegt bei 17.000, man müsse jetzt auf jedenfall schon was sehen, wenn nicht sogar Zwillinge, ich sollte am nächsten Morgen zum Ultraschall kommen.

13.05.2015
Wir waren nervös. Und irgendwie hatte ich es im Gefühl, als ich auf diesem Stuhl lag... meine Gyn schallte und schallte und sagte nur "Oh ne machen sie mich nicht schwach"... das einzige was sie zu sehen bekam war eine fette Zyste am rechten Eierstock. Als sie fertig war, bekam ich nur eine Überweisung ins Krankenhaus mit Verdacht auf Eileiterschwangerschaft.
Dort wurde alles gecheckt und dann musste ich alle paar Tage zur Überprüfung.

15.05.2015
HCG 16.000

18.05.2015
HCG 17.000
Da der Wert nun wieder nicht eindeutig war, beschloss man, eine Bauchspiegelung zu machen und zu sehen, was nun Sache ist. In der Gebärmutter war nichts, rechts waren zwei Zysten und links war eine Struktur im Eierstock zu sehen. Es könnte eine Eileiterschwangerschaft sein, aber links. Das machte mich stutzig, da ich ja meistens rechts meinen Eisprung habe. Ich habe dann erfahren, dass das keine Rolle spiele und die Eizelle umherwandern kann, so auch von rechts nach links, anstatt in die Gebärmutter. Man würde dann schauen, was genau los ist und gegebenenfalls nach der Bauchspiegelung noch eine Ausschabung vornehmen.

19.05.2015
HCG gefallen auf 12.000
Es wurde dann eine Bauchspiegelung gemacht, auf die Ausschabung wurde verzichtet, da man bei der OP rechts die Eileiterschwangerschaft sehen konnte. Auf dem Ultraschall konnte man das nicht sehen, weil die olle Zyste davor hing. Es wurde also der Eileiter aufgeschnitten, das Schwangerschaftsgewebe entfernt und wieder zugenäht. Es sei alles gut verlaufen, man musste nichts entfernen (also Eierstock oder Eileiter) und es sähe alles wunderbar aus.

21.05.2015
Nachuntersuchung war auch okay, Eierstöcke Normalgröße, Heilungsprozess verläuft gut. HCG gesunken auf 1.200. Das Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft liegt nun bei 30%, aber die Ärzte waren sehr zuversichtlich, das beim nächsten Mal alles gut geht. Aber nun weiß ich, dass dieser fiese Blinddarm-Schmerz kein Blinddarm war, sondern die Einnistung im Eileiter.

26.05.2015
Beisetzung der ersten Fehlgeburt.
Da denkt man, man hat an dem Tag die Kraft, es durchzustehen, weil man ein neues Leben in sich trägt und dann steht man doch wieder mit leerem Bauch am Grab.

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Gestern rief mich endlich auch die Humangenetik an, man habe jetzt die Laborbefunde und es würde alles bestens aussehen. Gründe für die Fehlgeburt gab es also keine. Und auch jetzt hatten wir wohl wieder Pech. Ich hab nicht mal Voraussetzungen dafür, eine Eileiterschwangerschaft zu haben. Keine Verwachsungen, kein Narbengewebe, keine vorangegangenen OPs und meine Eileiter wurden auch auf Durchlässigkeit geprüft. Eventuell war es doch zu früh, aber ich hatte extra gefagt, wie lange nach der Ausschabung wir warten sollen. Eine Mens abwarten und dann dürfen wir wieder... so hatten es mir drei Ärzte unabhängig voneinander gesagt, konnte doch nicht ahnen, dass es so schnell wieder einschlägt. Ich mein es hat vorher jahrelang nie geklappt. Da kann mir keiner den Fehler geben.

Wir werden jetzt jedenfalls erstmal bis Oktober Pause machen. Wir gönnen uns einen kleinen Urlaub und bald haben wir die Papiere für die Hochzeit zusammen, konzentrieren wir uns auf die schönen Dinge, die jetzt kommen. Wenn es beim dritten Mal wieder in die Hose geht, holen wir uns nochmal Hilfe. Aber ich denke, wenn es dann auch nichts wird, bleiben wir alleine. Ich versuche mir, den Gedanken, kinderlos zu bleiben, schmackhaft zu machen. Und Schatz steht mir bei, es wird auch ein schönes Leben mit ihm sein, wenn wir kein Kind bekommen. Wichtig ist, dass es uns gut geht. Ich bin nur froh, dass alles frühzeitig erkannt und gecheckt wurde und in meinem Unterleib noch alles so ist, wie es sein soll. Auch wenn es nun mit einer Narbe versehen ist... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

2 Kommentare:

  1. Ach Mensch. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll!

    Es tut mir wirklich Leid! :(

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  2. Ich habe mich lange Zeit für eine Klinik für Leihmutterschaft entschieden. Ich hatte viele Anforderungen: Garantien, eine große Datenbank mit zuverlässigen Leihmüttern, einfache Bearbeitung der Dokumenten, erfahrene Ärzte. Auch die Krankenversicherung ist sehr wichtig! Als Ergebnis fand ich eine vertrauenswürdige Klinik in der Ukraine - Leihmutterschaft Zentrum von Professor Feskov. Diese Klinik hat das Comfort-Paket entwickelt, das einzige Fixkostenprogramm der Welt mit Fixkosten von bis zu 40.000 Euro, das die PID hr-NGS einschließt und es ermöglicht, eine 12-wöchige Schwangerschaft bei einem genetisch gesunden Kind zu erreichen. Nun werde ich die Informationen von der Website der Klinik kopieren, um mehr darüber zu schreiben, was das Programm beinhaltet:

    Paar-Tests, erweiterte Diagnose des männlichen genetischen Materials;

    Unbegrenzte Verwendung von Spendereizellen;

    Unbegrenzte Anzahl von Transfers gesunder Embryonen nur in die Gebärmutterhöhle;

    Präimplantationsdiagnostik von Embryonen zur Beseitigung von Chromosomenanomalien, Auswahl von Embryonen mit den besten Parametern;

    Dienstleistungen der Leihmutter sind im Preis inbegriffen;

    Management der Schwangerschaft der Leihmutter;

    Im Falle einer erfolglosen IVF, Abbruch der Schwangerschaft bis zu 12 Wochen - das Programm wird ohne zusätzliche Gebühren wiederholt;

    Unterbringung in einem Apartment oder Komforthotel (Mahlzeiten sind im Programmpreis inbegriffen);

    Standard-Rechtsbeistand: ein Paket von Dokumenten für eine erfolgreiche Ausreise mit einem Kind aus der Ukraine.

    Vor kurzem habe ich ein ukrainisches Gesetz über Leihmutterschaft gefunden, das ins Deutsche übersetzt wurde. Sehr nützliche Informationen, ich rate allen, die an diesem Thema interessiert sind, sie zu lesen. https://leihmutterschaft-zentrum.de/pdf/leihmuttershaft_law.pdf

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